World Wide Fund for Nature (WWF)

Die Stiftung WWF wurde 1961 ursprünglich als "World Wildlife Fund" in der Schweiz gegründet, der deutsche Zweig mit Sitz in Frankfurt/Main folgte 1963. Inzwischen ist der WWF eine globale Organisation mit rund 4.000 Mitarbeitern (Stand 2006), die sich dem Naturschutz widmet. In 59 Ländern bestehen nationale Teilorganisationen, Programmbüros in mehr als 100 Ländern.

 

Die übergeordneten Ziele des WWF sind:

 

Da der Klimawandel Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat und somit auch den Naturschutz betrifft, beschäftigt sich der WWF auch mit Klimaschutzfragen. Es existiert ein Referat "Klimaschutz und Energiepolitik", in dem ein dauerhaftes Projekt "Internationaler Klimaschutz" angesiedelt ist.

 

Der WWF erforscht unter anderem die Folgen des Klimawandels für die Artenvielfalt, erstellt Studien und Berichte zu notwendigen und möglichen Klimaschutzmaßnahmen. Er erarbeitet außerdem Positionspapiere, so bspw. auch zu den wichtigsten Klimaschutz-Verhandlungen und zu erneuerbaren Energietechnologien.

 

Als Nichtregierungsorganisation wurde der WWF in die Arbeitsgruppe Emissionshandel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) berufen.