Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI)
Das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) wurde 1991 gegründet und beschäftigt derzeit über 140 Mitarbeiter (Stand 2006). Es sieht sich besonders der anwendungs-
orientierten Nachhaltigkeitsforschung verpflichtet. Es erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen die Ökologie und deren Wechselbeziehung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Analyse und Induzierung von Innovationen zur Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung.
Das Institut ist in vier Forschungseinheiten organisiert, von denen vor allem die Forschungsgruppen
- Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen
- Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
den Bereich Klimaschutz abdecken.
Die Einheit "Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen" beschäftigt sich mit Energie und Mobilität als Hauptverursacher anthropogener Treibhausgasemissionen. Durch die Identifikation von nachhaltigen Energie- und Mobilitätsstrukturen unterstützt die Forschungsgruppe eine zielorientierte, verursachergerechte Klimapolitik und entwickelt zukunftsgerichtete Handlungsoptionen für die Politik und Wirtschaftsakteure.
Die Einheit "Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik" konzentriert ihre Forschung auf Strategien und Instrumente für eine effektivere und integrierte Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik auf lokaler bis internationaler Ebene. Im Mittelpunkt stehen dabei die Synergieeffekte von Politikstrategien, die eine nachhaltige Entwicklung der Energie- und Verkehrssysteme sowie den Klimaschutz insgesamt fördern.
Das WI steht in engem Kontakt mit einer Vielzahl von Universitäten und Instituten im In- und Ausland. International bestehen besondere Kooperationen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) sowie dem Scientific and Technical Advisory Panel (STAP) der Global Environment Facility (globale Finanzierungsorganisation für Umweltvorhaben in Entwicklungsländern).