United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)

Die UNFCCC (Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen) wurde auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet und trat 1994 in Kraft, nachdem sie von 50 Staaten ratifiziert worden war. Inzwischen hat die überwiegende Mehrheit aller Staaten die Konvention ratifiziert.

 

Ziel der Klimarahmenkonvention ist es, eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu erreichen, auf dem eine gefährliche, durch den Menschen verursachte Störung des Klimasystems verhindert wird. Die Konvention ist der erste internationale Vertrag, der den Klimawandel als ernstes Problem bezeichnet und die Staatengemeinschaft zum Handeln verpflichtet. Bestimmungen und Instrumente der UNFCCC werden durch die Vertragsstaaten auf den jährlich als "Conference of the Parties to the Convention" (COPs) stattfindenden Konferenzen verhandelt und beschlossen. So wurde 1997 auf COP 3 das Kyoto-Protokoll verabschiedet, das für die industrialisierten Vertragsstaaten verbindliche Reduktionsziele für den Ausstoß der sechs wichtigsten Treibhausgase festlegt.

 

Zur Unterstützung dieser Prozesse wurde ein UNFCCC-Sekretariat eingerichtet. Es wurde aufgrund eines Angebots der Bundesregierung im August 1996 von Genf nach Bonn verlegt. Die Aktivitäten des Sekretariats sind in drei Programm-Cluster aufgeteilt (Stand 2006):

 

Über das UNFCCC sind sämtliche offiziellen Dokumente zur Umsetzung der Klimarahmenkonvention zugänglich.