Umweltbundesamt (UBA)
Das Umweltbundesamt ist eine wissenschaftliche Umweltbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Es wurde mit Gesetz vom 22. Juli 1974 errichtet und hat derzeit über 1000 Beschäftigte. Hauptstandort des UBA ist Dessau, ein weiterer Standort ist Berlin; Außenstellen befinden sich in Langen und Bad Elster.
Die zentralen Aufgaben sind
- die wissenschaftliche Unterstützung der Bundesregierung in Fragen des Umweltschutzes
- die Sammlung und Bereitstellung von Umweltdaten
- die Information der Öffentlichkeit in Fragen des Umweltschutzes.
Das UBA übernimmt zudem internationale Funktionen: Es ist beispielsweise Koordinierungsstelle für die nationalen Emissionsinventare nach der Klimarahmenkonvention und deutsche Kontaktstelle für die Europäische Umweltagentur.
Gegliedert ist das UBA in fünf Fachbereiche und eine Zentralabteilung (Stand 2006). Klimaschutzfragen werden im Wesentlichen im Fachbereich I von der Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie" bearbeitet. Schwerpunkte bilden dabei die Analyse der wissenschaftlichen Grundlagen des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene, die Weiterentwicklung der Abkommen zum internationalen Klimaschutz, langfristige Szenarien künftiger Energieversorgung, nachhaltige Energienutzung, die Förderung der regenerativen Energien, Energieeinsparung sowie die Aufbereitung von Energie- und Emissionsdaten in Deutschland.
Mit dem neuen Fachbereich E "Emissionshandel" wurde 2004 die Deutsche Emissionshandelsstelle eingerichtet.
Im Oktober 2006 wurde das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) eingerichtet. Es hat die Ziele
- Vernetzung des Fachwissens zu Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen
- Vermittlung des Fachwissens an Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit.