Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist ein Zusammenschluss von 30 Industrienationen, die sich der Marktwirtschaft und einer pluralistischen Demokratie verpflichtet sehen. Hervorgegangen ist die OECD 1961 aus der OEEC (Organisation for European Economic Co-operation), die 1947 mit Unterstützung der USA und Kanadas zur Koordination des Marshall-Plans eingerichtet wurde. Das OECD-Sekretariat mit etwa 2000 Mitarbeitern (Stand 2006), das für die organisatorische Leitung zuständig ist, hat seinen Sitz in Paris.

Ziel der OECD ist es, zu einem möglichst hohen und nachhaltigen Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsniveau ihrer Mitgliedsstaaten und zu einer Steigerung des Lebensstandards beizutragen und dabei die finanzielle Stabilität zu sichern. Außerdem will die OECD auch in Schwellen- und Entwicklungsländern ein gesundes Wirtschaftswachstum fördern und zur Ausweitung des Welthandels beitragen.

Das OECD-Sekretariat ist in 11 fachlich gegliederte Direktorate unterteilt, darunter das Direktorat für Umwelt, das unter anderem so genannte Environmental Performance Reviews der Mitgliedstaaten erstellt, in denen der Stand des Umweltschutzes dargestellt wird. Für Deutschland wurde bisher 1993 und 2001 eine solche Übersicht erstellt.

Ein Aufgabenfeld des Direktorats für Umwelt ist Klimawandel, Energie und Transport. Der Bereich Klimawandel ist thematisch eng mit der Nachhaltigen Entwicklung verbunden: Der Klimaschutz wird als ein wesentliches Element für Nachhaltige Entwicklung angesehen. Untersucht wird auch der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Entwicklung. Enge Zusammenarbeit besteht im Bereich Klimawandel mit der Internationalen Energieagentur (IEA).