Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M)
Das Max-Planck-Institut für Meteorologie mit Sitz in Hamburg (derzeit etwa 130 Beschäftigte, Stand 2006) besteht aus drei Abteilungen mit folgenden Forschungsschwerpunkten:
- Atmosphäre im Erdsystem: atmosphärische Klimadynamik unter besonderer Berücksichtigung der Wechselwirkungen innerhalb der Atmosphäre und anderer Teilbereiche des Erdsystems
- Land im Erdsystem: Wechselwirkung zwischen Land, Klima und Mensch in Vergangenheit und Zukunft
- Ozeane im Erdsystem: Rolle der Ozeane im Klimasystem.
Das zentrale Ziel des Instituts ist es, den Beitrag physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse sowie des menschlichen Verhaltens zur Dynamik des Erdsystems zu klären, insbesondere den Beitrag zu globalen und regionalen Klimaentwicklungen. Ein längerfristiges Ziel des MPI-M ist die Entwicklung eines umfassenden Erdsystemmodells.
Die entwickelten Messmethoden und Klimamodelle sollen die natürliche Variabilität der Erdatmosphäre, der Biosphäre und des Ozeans erklären und Abschätzungen über den Einfluss von Landnutzungsänderungen, industrieller Entwicklung, Verstädterung und anderen menschlichen Aktivitäten ermöglichen. Komplexe Erdsystemmodelle werden benutzt, um das Verhalten der Atmosphäre, des Ozeans, der Kryosphäre (eisbedeckte Oberfläche der Erde) und der Biosphäre zu simulieren und die Wechselwirkungen zwischen den Komponenten des Erdsystems zu verstehen.