Abkommen und Vereinbarungen zum Klimaschutz

Internationale Ebene

 

Um sich der großen globalen Herausforderung durch den Klimawandel zu stellen, handelt die internationale Staatengemeinschaft Abkommen und Vereinbarungen zur Begrenzung der Erderwärmung aus.

 

Die für den Klimaschutz bedeutendsten internationalen Abkommen sind die Klimarahmenkonvention und das Kyoto-Protokoll.

 

Auf den jährlich stattfindenden Folgekonferenzen zu diesen beiden Abkommen - COPs und CMPs - werden ergänzende Beschlüsse gefasst oder Nachfolgeabkommen vorbereitet (COP - Conference of the Parties to the Convention, CMP - Conference of the Parties serving as the Meeting of the Parties to the Kyoto Protocol).

 

Darüber hinaus existieren weitere zwischenstaatliche Vereinbarungen zwischen bestimmten Staaten, die aber keinen verbindlichen Charakter haben.

Die nachstehende Abbildung zeigt die Entwicklung der globalen Kohlendioxid-Emissionen. Dabei stellt die eingezeichnete grüne Linie die anzustrebende Reduzierung der Emissionswerte von 1990 um 50 % bis 2050 dar. Diese Emissionsabnahme ist nach dem 4. Sachstandsbericht des IPCC notwendig, um den globalen mittleren Temperaturanstieg auf etwa 2° C gegenüber dem vorindustriellen Wert zu begrenzen.

 

 

 

Globale CO2-Emissionen bis 2004 (in Mio. Tonnen Kohlenstoff pro Jahr), grüne Linie: -50 % bis 2050 gegenüber 1990

(nach: M. R. Raupach et al., PNAS 104 (2007) 10288)

 
Fachzentrum Klimawandel Hessen
Letzte Änderung: 06.07.2010